Kürbis-Risotto: Eine einfache Rezept-Idee für den Herbst. Mit wenigen Mitteln ein leckeres und wärmendes und doch feines Herbstgericht zaubern.Ich bin ein Herbstkind.
Okay eigentlich nicht. Ich bin auch ein Frühlings-/ Sommer-/ Winterkind… Ich liebe jede Saison so wie sie kommt und wenn sie kommt. Jede hat ihre Besonderheiten und ich lebe immer mit der Natur und mit den Jahreszeiten. Freue mich im März über die ersten warmen Sonnenstrahlen und das Gezwitscher der Vögel und im Sommer über die langen lauen Sommerabende.
Und wenn der Herbst sich ankündigt, freue ich mich über mein kuscheliges Zuhause, verteile Kerzen im ganzen Haus und liebe es wenn es in allen Räumen gemütlich flackert. Ich trinke nur dann Tee und drehe die Heizung auf und freue mich über die wohlige Wärme…leider haben wir keinen Kamin, das wäre noch um einiges gemütlicher.

Jeder von uns hat sicher so eine persönlichen Herbstmomente und -Rituale mit denen er die gemütliche Saison einläutet.

Eine einfache Rezept-Idee für den Herbst. Mit wenigen Mitteln ein leckeres und wärmendes und doch feines Herbstgericht zaubern.

Bei mir steht auch Kürbis ganz oben auf der Herbstliebe-Liste und ich muss gestehen, dass ich sehr spät erst den Kürbis als wärmende und gesunde Hauptmahlzeit für mich entdeckt habe.
Bei uns Zuhause wurde der große Speisekürbis im Herbst süß-sauer mit Zimt eingemacht, ein großer Vorrat davon in der Speisekammer angelegt und das ganze Jahr über zu Bauernfrühstück genossen. Kennt ihr das auch?

Und irgendwann habe ich dann meine erste Kürbissuppe gegessen und dann nach und nach auch weitere Kürbisrezepte ausprobiert.
Dieses Jahr haben wir zum ersten Mal Kürbisrisotto gegessen und ich frage mich seitdem, warum ich es erst jetzt ausprobiert habe!?
So sämig und lecker und ganz fein im Geschmack! Und doch eigentlich schnell gekocht und mit nur wenigen Zutaten… Ein Träumchen!

Kürbis-Risotto: Eine einfache Rezept-Idee für den Herbst. Mit wenigen Mitteln ein leckeres und wärmendes und doch feines Herbstgericht zaubern.

Rezept für Kürbisrisotto

Zutaten

  • 300 g Risotto-Reis
  • 600 g Hokkaido-Kürbis (geputzt)
  • 1 L leichte Gemüsebrühe (heiß)
  • 1 Glas Weißwein
  • 1 Schalotte
  • 1 Knoblauchzehe
  • 30 g Parmesan
  • 2 EL Butter
  • etwas Zitronenthymian
  • etwas Pfeffer und Salz

Zubereitung

  1.  Zuerst den Hokkaido-Kürbis waschen. Er muss nicht geschält werden. Dann in zwei Hälften schneiden und mit einem Löffel das Fruchtfleisch entfernen. Den Kürbis in kleine Würfel schneiden.
  2. Zwiebel und Knoblauch abziehen und sehr fein würfeln.
  3. Einen Eßlöffel der Butter in eine weite Pfanne geben und die Schalotten und den Knoblauch darin anschwitzen.
  4. Die Kürbiswürfel dazugeben und ein wenig anbraten. Nicht zu dunkel.
  5. Dann den Risotto-Reis dazugeben und unter Rühren glasig werden lassen. Jetzt kann auch der Thymian hinzugefügt werden. Nur wenig, er soll nicht dominieren.
  6. Mit dem Glas Weißwein ablöschen und unter Rühren einköcheln lassen, bis die Flüssigkeit aufgesogen wurde. Damit bekommt der Reis von Anfang an eine feine Weißweinnote, aber der Alkohol verkocht.
  7. Ab hier wird es besonders: Man sagt, dass der Reis sich nicht erschrecken darf.
    Also sollte er nicht mit zu viel kalter Brühe abgeschreckt werden. Sonst festigt sich der Stärkemantel des Reiskorns, anstatt sich aufzulösen. Nur wenn er sich auflöst und mit der Flüssigkeit verbindet, bekommt das Risotto seine besondere, cremige und charakteristische Konsistenz.
    Deswegen sollte man sich ausreichend Zeit nehmen und die Brühe immer nur Kellenweise über den Reis gießen und gleich unterrühren. Wenn die Flüssigkeit ganz eingekocht ist, die nächste Kelle angießen. Solange fortfahren, bis das Risotto die gewünschte Konsistenz hat, 20-30 min. kann es gerne dauern.
    Deswegen sollte die Brühe auch nicht zu stark gewürzt sein. Sie kocht sehr konzentriert ein und wird dadurch entsprechend kräftig
  8. Das Risotto ist gut, wenn das Reiskorn weich und die Masse schön sämig ist. In der Mitte darf das Reiskorn gern noch etwas fest sein.
  9. Dann den letzten Eßlöffel Butter  und den geriebenen Parmesan unterheben.

Frisch und warm geniessen. Risotto sollte man nicht aufwärmen. Es passiert aber nichts schlimmes, es schmeckt aber frisch am besten.

Das Schöne an diesem Rezept ist, dass es Histaminarm ist. Das einzige Lebensmittel mit Histamin ist der Parmesan. Den kann man weglassen 🙂 Zur Not…
Ebenso kann man noch die Butter durch Olivenöl tauschen und das Rezept ist vegan. Auch fein. Die Brühe stelle ich schon seit Jahren mit der Hefefreien Gemüsebrühe von Alnatura her.

Mhhh ich glaub ich geh mal kucken, ob ich noch Reis da hab!
Guten Hunger!

Alles Liebe, eure

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