Vor einigen Monaten habe ich meine Ernährung umgestellt, nicht nur um abzunehmen, was sicherlich ein toller “Nebeneffekt” ist, sondern weil ich Probleme mit den Abwehrkräften und der allgemeinen gesundheitlichen Lage hatte.
Ich war dauerkrank mit einer Mittelohrentzündung und fiesem Husten und war müde und schlapp und kam gar nicht mehr richtig auf die Beine…
Ich habe überlegt, was ich ändern kann, denn unsere Ernährung war größtenteils ausgewogen. Trotzdem habe ich natürlich für mein Leben gern gebacken und auch gern die eine oder andere Pizza verdrückt.

A few months ago I changed my diet, not only to lose weight, which is definitely a great “side effect”, but because I had problems with the body’s defense forces and the general health situation. I was permanently sick with a middle ear infection and nasty cough and was tired and worn …
I thought about what I can change, because our food was mostly balanced. Nevertheless, I naturally love to bake and also like eating a pizza.

Ich habe mich dann nochmal ein bisschen mehr in das Thema eingelesen, und habe dann beschlossen auf Kristallzucker, Weizenprodukte und die meisten Milchprodukte zu verzichten. Ich gehöre zwar nicht zu den extremen Weizenallergikern merke aber doch dass es mir “ohne”  besser geht.
Ich habe ziemlich viele Diäten ausprobiert und wollte nicht wieder nur “irgendein Programm” mit machen, sondern etwas dauerhaftes.

 I read a bit more into the topic, and then I decided to give up sugar, wheat products and most dairy products. I am although not representing extreme wheat allergy but i noticed that I feel better without. I’ve tried quite a few diets and did not want to just make “any program”, I needed something permanent.

Also habe ich Schritt für Schritt bestimmte Lebensmittel aus unserem Speiseplan gestrichen und durch andere ersetzt. Das funktioniert ganz hervorragend und es kostete mich nur wenig mehr Mühe. 
Ziemlich erschreckend ist jedoch, wie viel Zucker in normalen Lebensmitteln wie z.B. Aufschnitt enthalten ist. Übrigens auch in Light-Produkten! Da ist dann gleich nach Fleisch (mager!) erstmal Zucker, dann Dextrose und dann auch noch Glukosesirup auf der Packung aufgeführt…  Also nehmen wir das schonmal nicht 😉
Glücklicherweise gibt es direkt um die Ecke einen Lebensmitteldiscounter der viel Wert auf ein Bio-Sortiment legt. Da finden wir allerhand toller Sachen.
Wir haben auch geschafft, dass es nicht viel teurer wird, denn wir planen bewusster und kochen auch mal für ein paar Tage im Vorraus.
Im Alltag verzichte ich auf alle Süßigkeiten und Schokolade, wenn ich mal etwas süßen möchte, wie z.B. Joghurt oder Tee, nehme ich Agavendicksaft oder Honig. Ausserdem kann man im Fall der Fälle den Kristallzucker durch Vollrohrzucker ersetzen. Der hat nämlich im Vergleich zu normalem raffinierten Zucker durch seine andere Verarbeitung noch alle Nährstoffe und wird vom Körper anders verwertet. Dabei hat er jedoch trotzdem genausoviele Kalorien wie andere Zucker! Wer abnehmen möchte, sollte es also auch damit nicht übertreiben.

Ich bin jetzt seit Mai nicht mehr krank geworden und habe eine Menge Energie. Ich arbeite zur Zeit 10-12 Stunden am Tag und kann mein Pensum gut durchhalten. ( Sorge aber zusätzlich auch noch für ausreichend Bewegung und guten Schlaf!)
Kleine und größere Wehwehchen haben sich aus dem Staub gemacht, genauso wie 7 überflüssige Kilos, die ich im Laufe der letzten zwei Monate verloren habe.
Also für mich ist das ein gutes Fazit 🙂

Da Frau Müller aber trotzdem einen süßen Zahn hat und sich auch regelmässig Besuch ankündigt, musste nun eine Nascherei her, die lecker ist und etwas gesünder.
Ich habe da im Bloggerland die Crumbles für mich entdeckt.


Unsere Nachbarin hat fantastische Apfelbäume und wir dürfen uns da glücklicherweise mit frischen saftigen Äpfeln versorgen. Was liegt da näher, als etwas aus Äpfeln zu machen?

Hier nun mein umgebautes Rezept für Apfel-Crumble:

Zutaten für zwei Personen:

  • 2 große Äpfel
  • 2 EL Dinkelmehl
  • 1 EL Vollrohzukcker
  • 2 EL Dinkelflocken
  • 1 EL zerlassene Butter oder neutrales Öl
  • 1-2 Msp. Zimt (nach Geschmack)
  • 1-2 Spritzer Agavendicksaft
  1. Die Äpfel schälen, entkernen und in kleine Stücke schneiden.
    Dann in einen Kochtopf geben und mit Zimt, Agavendicksaft und etwas Wasser kurz andünsten.
  2. Die Butter zerlassen und mit dem Mehl, den Dinkelflocken und dem Zucker vermengen. Mit den Fingerspitzen Streusel herstellen.
  3. Die Äpfel in eine Aufllaufform geben und mit den Streuseln bedecken.
    Dann bei 180° Celsius in den Ofen schieben und ca. 15 Minuten backen.

Das war es schon. Es geht schnell und ist lecker. Funktioniert auch mit Pflaumen oder was man sonst so mag und wenn die Gäste nicht auf Diät sind, kann man ja noch etwas Vanilleeis dazu servieren.

 

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